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Installation |
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Kryptonale 10 Berlin, September 2004 |
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Konzept: ka (Bartram
& Peters) |
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Gesprochener Informationstext (Bestandteil der Installation): Zucker - süßes
Gold - Symbol für Glück und Freude, Reichtum und Überfluß.
So zumindest bis zum 19. Jahrhundert als Zucker in Europa eine luxuriöse
Köstlichkeit war, die sich nur die Reichen leisten konnten. Mit der
Einführung der industriellen Fertigung von Zucker aus Zuckerrüben
konnten dann zwar auch breitere gesellschaftliche Schichten regelmäßig
Zucker konsumieren, seinen Symbolgehalt verlor der Zucker indes nicht
vollends. So versüßen wir heute noch festliche Anlässe,
sei es mit der Hochzeitstorte, dem Geburtstagskuchen und man denke an
die rundum süßen Verführungen zu Weihnachten und Ostern. Zucker als Symbol für das süße und sorgenlose Leben war Anstoß für diese Installation, ausgelöst durch eine Begebenheit auf einem damaszener Basar. Als Dank für den Kauf einer größeren Menge von Gewürzen und Tees, die wir mit nach Deutschland nehmen wollten, schenkte uns der Verkäufer eine Stange Kandiszucker. Ein bettelndes Kind hätte diese liebend gerne gehabt, wir aber wollten die Zuckerstange lieber als Andenken mit nach Hause nehmen - la dolce vita - einige haben es, einige nicht. Die symbolische und
sinnliche Berarbeitung des Themas der unterschiedlichen materiellen Grundvoraussetzung,
u.a. resultierend aus einer ungleichen Verteilung von Gütern des
täglichen Bedarfs, steht im Zentrum der Installation La Dolce Vita.
Mit Mikrophonen, die über den mittleren Näpfen hängen, wird das Auftreffen der rieselnden Kristalle aufgenommen und über die 8-Kanalanlage elektroakustisch verstärkt. Das permanente Geräusch/Rauschen, das herbei entsteht erfüllt damit den gesamten Raum. |
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